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Wildbienen profitieren von gut umgesetzten Ausgleichsmaßnahmen für die Zauneidechse
Thorleif Dörfel
Es wurde untersucht, inwieweit eine Ausgleichsfläche für verloren gehende Lebensstätten der Zauneidechse dazu geeignet ist, die Biodiversität auch im Hinblick auf weitere Artengruppen zu erhöhen. Dazu wurde im Jahr 2025 über den Zeitraum von Frühjahr bis Spätsommer das Artenspektrum der vorkommenden Wildbienen und aculeaten Wespen auf einer drei Jahre alten Maßnahmenfläche erfasst. Die Daten zeigen in Relation zur Flächengroße eine hohe Vielfalt von Bienen inklusive mehrerer gefährdeter Arten, bei Wespen dagegen eine eher geringe Diversität ohne besonders anspruchsvolle Spezies. Bedeutsame Strukturelemente und weitere Aspekte wesentlicher Eigenschaften der Ausgleichsfläche werden diskutiert und zusätzliche Optimierungsmöglichkeiten zur Förderung eines größeren Artenspektrums aufgezeigt. Die Ergebnisse der Untersuchung belegen einen positiven Effekt der Maßnahmenfläche auf Populationen bestimmter rückläufiger Insektenarten, hier der Hautflügler. Daher kann festgehalten werden, dass artenschutzrechtlich begründete Habitatentwicklungsmaßnahmen für Reptilien – sofern mit den entsprechenden Lebensraumelementen ausgestattet – einen hohen Beitrag zur lokalen Biodiversitätsförderung leisten können. Um dies zu erreichen, können die vorgestellten Bilder der Maßnahmenfläche sowie die Ergebnisse Anregungen bieten.
Die Langfassung des Textes kann hier abgerufen werden.
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