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Podiumsdiskussion zu den Grünen Fingern auf dem Marktplatz – OB-Kandidaten und Kandidatinnen im Streitgespräch

Am Samstag, den 21.08.2021, gab es eine große Kundgebung mit Podiumsdiskussion zu den Grünen Fingern auf dem Martkplatz vor dem Rathaus in Osnabrück. Die Grünen Finger sind die Freiflächen, die vom Umland bis fast in die Osnabrücker Innenstadt ragen und für das Stadtklima von großem Wert sind. Angesichts der anstehenden Wahlen im September zum Oberbürgermeister oder zur Oberbürgermeisterin stellten sich die OB-Kandidaten und Kandidatinnen der verschiedenen Parteien den Fragen rund um das Thema, wie zukünftig mit den Grünen Fingern in Osnabrück umzugehen ist. Gäste der Veranstaltung waren Herr Dr. Thiele (FDP), Herr Cröplin (die Linke), Herr Henning (SPD), Frau Niermann (Die Grünen), Herr Rehme (unabhängiger Kandidat), Frau Siefke (DKP) und Frau Pötter (CDU).

Der Moderator Wolfgang Seyfert stellte insgesamt drei Fragen, wobei die Frage der Definition der Grünen Finger dabei eine große Rolle spielte. 1997 wurden bestimmte Gebiete in Osnabrück zu den Grünen Fingern erklärt und sind seitdem vor der Bebauung geschützt. Auf der Karte sieht man jedoch, dass es mehre Grünflächen rund um Osnabrück gibt, weshalb heute weitere Gebiete zu den Grünen Fingern gezählt werden, als es damals der Fall war. Daher wurden 2019 weitere Gebiete als Grüne Finger definiert, jedoch gibt es weiterhin Gebiete, die offiziell nicht zu den Grünen Fingern gezählt werden, weshalb es Streitigkeiten darüber gibt. Frau Pötter (CDU) äußerte sich diesbezüglich folgendermaßen: […] Die Grünen Finger sind nicht zu bebauen. Wir können uns darüber unterhalten, was wir als Grünen Finger definieren. Die sind in Osnabrück schon abschließend definiert.“. Dadurch wird für uns deutlich, dass die Grünen Finger, die heute noch nicht in der Definition genannt werden, auch bebaut werden können. Herr Henning (SPD) teilt ihre Meinung und geht noch einen Schritt weiter und spricht als Referenz fast immer von der Karte der Grünen Finger von 1997 und nicht von der aktuellen. Auf seine Aussage, „Ich bestreite nur, dass wir jemals Grüne Finger in dieser Stadt bebaut haben, seitdem ich im Rat bin.“, hat das Publikum mit Gejohle und Gelächter reagiert. Herr Professor von Dressler äußert sich zum Thema so: „Die in der NOZ zitierte Aussage von Herrn Henning, das Forschungsprojekt Grüne Finger bestehend aus den Verbundpartnern der Hochschule Osnabrück und der Stadt Osnabrück (Fachdienst Umwelt und Klimaschutz) würde falsche Abgrenzungen der bestehenden Grünen Finger verwenden, ist falsch. Herr Henning und alle anderen Bürger*innen können sich jederzeit über das Geodatenportal der Stadt Osnabrück Klarheit über die Abgrenzung der Grünen Finger verschaffen. Eingetretene Änderungen können über das digitale Bebauungsplankataster und das Ratsinformationssystem der Stadt Osnabrück nachvollzogen werden.“ Herr Cröplin (die Linke) widerspricht den beiden und möchte „[...] die Grünen Finger weiter fassen“ und sie nicht umdefinieren.

Eine Grünfläche, die immer wieder zu Diskussionen führt, ist die Grünfläche, auf der das neue VfL-Leistungszentrum gebaut werden soll. Angesichts der derzeit laufenden Kampagne rund um den Schutz und Erhalt der Grünen Finger, welche vom Umweltforum ins Leben gerufen wurde, stellten sich die Kandidaten und Kandidatinnen daher unter anderem der Frage, wie das geplante VfL-Leistungszentrum mit den Grünen Fingern zu vereinbaren ist. Gerade der Bau des geplanten VfL-Leistungszentrum ist ein sehr umstrittenes Thema, weshalb die Meinungen hierzu stark auseinder gingen. Herr Henning (SPD) hat sich nur auf die Brachfläche von KME bezogen und hat damit die Grünflächen, die dafür auch bebaut werden müssten, außer Acht gelassen. Herr Cröplin (die Linke) hat sich im Gegensatz eindeutig gegen das Leistungszentrum geäußert, da die Grünflächen eine wichtige Funktion für den Hochwasserschutz haben.

Ein weiteres Thema der Podiumsdiskussion war, wie bezahlbarer Wohnraum in Osnabrück ermöglicht werden kann und wie dies mit dem Schutz der Grünen Fingern zu vereinbaren ist. Auch über dieses Thema wurde intensiv diskutiert, wobei die unterschiedlichen Meinungen durch verschiedene Ansätze deutlich wurden.

Abschließend kann man sagen, dass sich alle Kandidatinnen und Kandidaten darüber einig sind, dass die Grünen Finger, welche 2019 definiert wurden, wichtig für die Lebensqualität in Osnabrück sind. Frau Niermann (Die Grünen) möchte die Definition der Grünen Finger ausweiten und weitere Grünflächen unter den Begriff der Grünen Finger setzen. Diese Meinung wurde vom Publikum sichtlich geteilt und auch für uns ist diese Einstellung richtungsweisend und unterstützenswert.

 

Organisiert wurde das Ganze von dem Umweltforum, Nabu, Fridays for Future, der Bürgerinitiative Sandbachtal, der Bürgerbewegung "Grüne Finger", den Kleingärtner der Gartlage und sowie Bürgerinitiativen Knollstraße/Bürgerpark, Düte statt Beton", Rubbenbruchsee und Naturnaher Schinkel.

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