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Studie des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück belegt starken Rückgang von Pflanzenarten

Kickxia spuria als Beispiel für ein noch vorkommendes hochgradig gefährdetes
Ackerwildkraut (Kalkäcker bei Bad Laer, Foto Walter Bleeker)

Dr. Walter Bleeker

Das Osnabrücker Land (Stadt und Landkreis Osnabrück) verliert pro Dekade etwa 1 Prozent seiner ursprünglich vorkommenden Pflanzenarten. Insbesondere seit 1970 hat der Artenverlust noch einmal stark zugenommen. Das ist das alarmierende Ergebnis einer Studie anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück.

Im Rahmen der Studie wurde von 148 seit Beginn botanischer Aufzeichnungen im Osnabrücker Land verschollenen Gefäßpflanzenarten Ort und Zeitpunkt des letzten Auftretens ermittelt. Der größte Verlust der Artenvielfalt mit 62 verschollenen Arten ist dabei erst in jüngster Zeit zu verzeichnen. Dies steht im Gegensatz zu den in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt formulierten Zielen, den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen bzw. bis 2020 sogar eine Umkehr einzuleiten. Besonders betroffen sind Arten der Ackerbegleitflora mit 17 seit 1970 verschwundenen Arten. Daneben hat vor allem die Flora trockener Magerrasen und lichter Niederwälder sowie die Flora von Nasswiesen viele Arten verloren. Während in historischer Zeit in erster Linie die direkte Zerstörung von Lebensräumen zum Artenverlust führte, gefährden heute vor allem indirekte Einträge von Nährstoffen über die Luft und klimatische Veränderungen die Vielfalt unserer heimischen Flora.

„Wir müssen die letzten Wuchsorte unserer gefährdeten Ackerwildkräuter jetzt identifizieren und schützen, bevor es zu spät ist“, sagt Dr. Walter Bleeker, Sprecher des Landesfachausschuss Botanik im NABU Niedersachsen, der die Osnabrücker Studie durchgeführt hat. Weiterhin plädiert er für die Einrichtung von Pufferzonen um Schutzgebiete (Fauna-Flora-Habitat-Gebiete, Naturschutzgebiete) herum, damit diese vor unkontrollierten Nährstoffeinträgen geschützt werden können. Dr. Bleeker weiter: „Die natürlich gewachsene botanische Artenvielfalt stellt eine wichtige Lebensgrundlage für eine Vielzahl von Organismengruppen dar. Wenn wir den botanischen Artenschutz in Niedersachsen nicht in die Fläche bringen, wird sich der Verlust der Artenvielfalt unvermindert fortsetzen!“

Zur Studie: Die Flora des Osnabrücker Landes – Eine Dokumentation des Verlustes floristischer Vielfalt über 200 Jahre (1820 – 2020)

Dr. Walter Bleeker, Sprecher des NABU-Landesfachausschuss Botanik, Tel.: 01522/8065997, E-Mail: mail@walterbleeker.de

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