Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Hamburger St. 12, 49084 Osnabrück
info@umweltforum-osnabrueck.de

Innovative Pflegemaßnahmen fördern Heuschrecken in Sandheiden

Heidepflege mittels Scheibenegge erhält frühe Sukzessionsstadien.

Prof. Dr. Thomas Fartmann

Sandheiden bieten zahlreichen spezialisierten Pflanzen- und Tierarten einen unverzichtbaren Lebens­raum. Viele Heideflächen leiden heute jedoch unter fehlender oder unzureichender Pflege. Die Folge sind überalterte Bestände mit dichter Vegetation und geringer Strukturvielfalt. Für viele lebensraumtypische Arten verschlechtern sich dadurch die Bedingungen zunehmend. In einer in der Fachzeitschrift Global Ecology and Conservation veröffentlichten Studie wurden am Beispiel der Heuschrecken vier Managementvarianten mit überalterten Heidebeständen in der Lüneburger Heide verglichen, in denen zuvor mindestens fünf Jahre lang kein Management erfolgt war. Unter­sucht wurden traditionelle Pflegeverfahren wie Heidebrand und -mahd sowie neuartige mechanische Managementvarianten, die mit traditionellen Verfahren kombiniert wurden. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Varianten hinsichtlich Vegetationsstruktur und Heuschreckengemeinschaften. Besonders günstige Bedingungen entstanden nach dem Brennen mit anschließender Bearbeitung der Flächen mittels Scheibenegge. Die Kombination aus offenen Bodenstellen, niedrigwüchsiger Vegetation und einem kleinräumigen Mosaik unter­schiedlicher Strukturen führte zu einer hohen Habitatvielfalt, die sich in den höchsten Artenzahlen und Individuendichten der Heuschrecken widerspiegelte. Ähnlich gute Habitatbedingungen wurden nach einer Heidemahd mit anschließendem Entmoosen festgestellt. Altheiden mit hohen, dichten Heidebeständen und geringer Strukturvielfalt wiesen hingegen nur eine geringe Bedeutung als Lebensraum für Heuschrecken auf. Die neuartigen Pflegemaßnahmen verbessern die Lebens­bedingungen für Heuschrecken auf unterschiedliche Weise: Sie schaffen offenbodenreiche Standorte mit warmem Mikroklima, die insbesondere zur Eiablage und Larvalentwicklung vieler heidetypischer Arten entscheidend sind. Zudem erhöhen sie die Strukturvielfalt, die für Arten essenziell ist, die im Lebenszyklus auf unterschiedliche Mikrohabitate angewiesen sind. Zu­sam­men­fassend lässt sich festhalten, dass sowohl die Bearbeitung mit der Scheibenegge nach dem Heidebrand als auch das Entmoosen nach der Heidemahd zum Erhalt früher Sukzessionsstadien beitragen und sinnvolle Ergänzungen des traditionellen Heidemanagements darstellen. Beide Maßnahmen zeichnen sich durch vergleichsweise geringe Kosten aus und unterscheiden sich damit von traditionellen, mechanischen Pflegevarianten wie Plaggen und Schoppern. Die neuartigen Verfahren können somit künftig einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt in Sandheiden leisten und sollten auch in anderen Heidegebieten verstärkt in das Habitatmanagement einbezogen werden.

Der Originalbeitrag (engl.) kann hier heruntergeladen werden. Und her können Sie etwas zu den beiden Autoren erfahren: Brüggeshemke, J. & T. Fartmann

Hier können Sie übrigens den monatlichen E-Mail-Rundbrief bestellen!

 

Zurück

Copyright 2026. Umweltforum Osnabrücker Land e.V.

Einstellungen gespeichert
Sie haben die Kontrolle über Ihre Daten

Wir und unsere Geschäftspartner nutzen Technologien wie Cookies dazu, personenbezogene Informationen für verschiedene Zwecke zu sammeln, darunter:

  • Erforderlich
  • Externe Medien
  • Statistik


Wenn Sie auf „Akzeptieren“ klicken, erteilen Sie Ihre Einwilligung für alle diese Zwecke. Sie können auch entscheiden, welchen Zwecken Sie zustimmen, indem Sie das Kästchen neben dem Zweck anklicken und auf „Einstellungen speichern“ klicken.
Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen, indem Sie auf das kleine Symbol unten links auf der Webseite klicken.