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Der Anteil der Natura 2000-Gebiete im europäischen Vergleich

Vergleicht man die Ausstattung der EU-Mitgliedstaaten mit Natura 2000-Gebieten, so ergibt sich das nebenstehende Bild, in dem die Angaben aus dem aktuellen Natura 2000-Barometer der EU-Kommission ins Bild gesetzt wurden: Der Flächenanteil von Natura 2000-Gebieten an der Gesamtfläche der Mitgliedstaaten reicht von 8 % in Dänemark bis 38 % in Slovenien. Deutschland liegt im europäischen Vergleich mit einem Flächenanteil von 15 % im Mittelfeld und leicht unter dem europäischen Durchschnitt von 17,48 %. Zur besseren Vergleichbarkeit behandelt die Statistik der EU-Kommission Meeresflächen separat. Die Schutzgebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) sind hier deshalb nicht mitberücksichtigt.

Natura 2000 im Ländervergleich

Die nebenstehende Abbildung zeigt den Anteil der Natura 2000-Gebiete für die einzelnen Länder. Auch hier ist der Vergleich nach einer Zusammenstellung aus dem Bundesamt für Naturschutz auf Landflächen beschränkt, d.h., ohne die Schutzgebiete in der AWZ und ohne die Meeresgebiete. Das einheitliche Bild zerfällt aufgrund der sehr unterschiedlichen naturräumlichen Ausstattung und aufgrund der unterschiedlichen Meldebereitschaft deutlich. Spitzenreiter mit 29,2 % ist Mecklenburg-Vorpommern, Schlusslichter sind, nicht überraschend, die Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Bemerkenswert ist allerdings, dass sich Nordrhein-Westfalen noch hinter Hamburg an vorletzter Stelle im Ranking einreiht.

Natura 2000 auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte

Noch heterogener wird das Bild, wenn man den Flächenanteil der Natura 2000-Gebiete auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte vergleicht. Die Spanne reicht von 0 % (bei den kreisfreien Städten Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Herne, Hof und Kempten im Allgäu) bis ca. 54 % für Garmisch-Partenkirchen. Besonders großflächig hohe Flächenanteile weisen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf, aber auch im Südwesten gibt es größere Gebiete mit besonders hohen Anteilen an Natura 2000-Gebieten.

Zwei Regionen stechen negativ mit besonders geringen Flächenanteilen an Natura 2000-Gebieten hervor. Zum einen ist das ein Streifen im Nordwesten Deutschlands zwischen Bremen (aber ohne Bremen selbst) über das Ruhrgebiet bis Aachen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in Bayern.

Für den schwach ausgestatteten Nordwesten Deutschlands ist sicherlich festzustellen, dass die naturräumliche Ausstattung einen Anteil schutzwürdiger Flächen wie z.B. in Mecklenburg-Vorpommern oder auch nur im südöstlichen Niedersachsen nicht hergibt. Am Beispiel des Landkreises Osnabrück lässt sich allerdings aufzeigen, dass dort längst nicht alle schutzwürdigen Bereiche in das Netz „Natura 2000“ einbezogen wurden. Dies gilt beispielsweise für die beiden Naturschutzgebiete „Dievenmoor“ und „Venner Moor“, erhebliche Teile des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges sowie das völlig zerfranst und fachfremd abgegrenzte FFH-Gebiet „Gehn“. Im Nordwesten des Landkreises befindet sich schließlich seit Jahren ein international bedeutsames Rastgebiet für nordische Schwäne und Gänse, welches die Meldekriterien des Landes Niedersachsen klar erfüllt und der Ausweisung als EU-Vogelschutzgebiet harrt. Mit der Unterschutzstellung dieser Gebiete könnte der Landkreis Osnabrück zumindest die „rote Zone“ verlassen. Anstelle eines Flächenanteils von gerade einmal 4 % sollten Werte der Großstädte Berlin (7,1 %) oder Hamburg (8,4 %) möglich sein!

Von einem „Übermaß“ an europäischem Naturschutz kann also wahrhaftig nicht gesprochen werden. Nimmt man andere Faktoren wie z.B. die Belastung mit Stickstoffeinträgen in empfindliche Lebensräume oder des Grundwassers hinzu, dann trifft für die Region im Nordwesten eher das Bild vom „ökologischen Armenhaus Europas“ zu, zumal man sich bisher auch bei mit der Qualität der Unterschutzstellung nicht mit Ruhm bekleckert hat (siehe Achmer Sand, Darnsee, Gehn).

Dr. Matthias Schreiber (Text und Karten)

 

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